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Violoncello

Das Violoncello (oder auch einfach nur Cello) ist das zweitgrößte Streichinstrument.

Es zeichnet sich durch seinen warmen Klang, seinen sehr großen Tonumfang sowie durch seine Vielseitigkeit aus. Das Cello wird als Solo-Instrument genauso eingesetzt wie in Kammermusikgruppen, ist aber natürlich auch nicht aus dem Orchester wegzudenken. Ursprünglich in der klassischen Musik zu Hause, wird es mittlerweile auch oft im Pop/Rock-Bereich und sogar im Jazz verwendet.

Kinder können bereits ab einem Alter von etwa fünf Jahren mit dem Cellospielen beginnen, auch parallel zur Musikalischen Früherziehung. Der Unterricht erfolgt in der Regel im ersten Schuljahr im Gruppenunterricht, fortgeschrittene Schüler können dann auch Einzelunterricht erhalten.

An unserer Musikschule können die jungen Cellistinnen und Cellisten schon bald in verschiedenen Kammermusikgruppen mitspielen, in mehreren Projektphasen in jedem Schuljahr gibt es außerdem das Celloensemble Cellistico, in dem bis zu zwölf Cellistinnen und Cellisten gemeinsam musizieren. Zusätzlich gibt es an der Musikschule ein Streicherorchester, in dem auch immer Celli benötigt werden.

Natürlich können aber auch Erwachsene noch Cello lernen und sich in verschiedenen Ensembles einbringen.

Ein passendes Instrument kann bei einem der zahlreichen Münchener Geigenbauer in verschiedenen Größen (1/8, 1/4, 1/2, 3/4 und ganzes Cello)  geliehen werden. Die Leihgebühr beträgt etwa 28 Euro pro Monat. Genauere Information erhalten Sie bei unserem Cellolehrer Benedikt Breinl.

Bekannte Stücke für das Cello sind zum Beispiel…

der Schwan aus Camille Saint-Saens‘ Karneval der Tiere,

Kol Nidrei von Max Bruch für Cello und Orchester,

… die Variationen A-Dur für Violoncello und Orchester über ein Rokoko-Thema von Pjotr Iljitsch Tschaikowski,

… das Konzert für Violoncello und Orchester in h-Moll von Antonin Dvorak oder

… die Sicilienne op. 78 von Gabriel Fauré.

Berühmte Cellisten sind - neben vielen anderen - Sol Gabetta, Daniel Müller-Schott, Yo-Yo Ma, Jan Vogler, Maximilian Hornung, Steven Isserlis, Jacqueline du Pré und Pablo Casals.

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